|
|
|
Die
alte Volksweisheit: "für jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen" gilt nach
wie vor. Die Rückbesinnung auf die Heilkräfte, die uns die Natur bietet
und das Wissen um Gewinnung und Erzeugung natürlicher Heilmittel ist in
den letzten Jahren wieder in den Blickpunkt getreten. So können wir wieder
auf Heilkräfte natürlicher Mittel zurückgreifen.
|
|
Antibiotika
sollte nie mit Milchprodukten geschluckt werden. Die Wirkstoffe
bilden mit dem Kalzium der Milch Klümpchen, die nicht durch den
Darm ins Blut gelangen. Das Antibiotikum bleibt im Darm, wird
ausgeschieden und hat keine Chance zu wirken.
|
|
Wen man Antibiotika
nimmt sollte kein Sonnenbad nehmen oder ins Solarium gehen. Der im
Antibiotika enthaltene Stoff Tetracycline macht die Haut
lichtempfindlich und man riskiert einen Hautausschlag.
|
|
Appetittlosigkeit:
Viel Tee aus Kümmel und Schafgarbe trinken. Auch Löwenzahntee
hilft.
|
|
Artischockensaft
fördert nicht nur den Fettabbau nach üppigen Mahlzeiten, die
enthaltenen Wirkstoffe dienen auch der Leberregeneration nach
übermäßigem Alkoholkonsum. Den Saft gibt es entweder zu kaufen
oder das Kochwasser bei der Zubereitung der Artischocken mit etwas
Honig süßen über den Tag verteilt schluckweise trinken.
|
|
Asthma: 3 Teile
geriebenen Meerrettich und 1 Teil flüssigen Bienenhonig mischen
und 3 mal täglich eine Teelöffel nehmen.
|
|
Bei Infektionen der
Atemwege wird z.B. häufig empfohlen, viel zu
trinken und den Speichelfluß mit Bonbons oder Kaugummi anzuregen,
die Luft im Schlafzimmer mit feuchten Tüchern zu befeuchten,
Salzwasserdampf zu inhalieren, außerdem Wickel mit warmem Fett
über die Bronchien zu legen, heiß zu baden und warmen Tee zu
trinken. Bei Bronchitis eignet sich besonders Salbeitee, sonst bei
Grippe Kamillenblütentee.
|
|
Bei Bauchkrämpfen
können ein feuchtes Tuch und eine Wärmflasche helfen. Falls die
Beschwerden aber darauf zunehmen, kann das für einen
Darmverschluss sprechen, der sofort behandelt werden muß. Wenn die
Beschwerden unter Einfluss von Wärme zunehmen, kann es sich auch
um einen entzündlichen Prozess handeln.
|
|
Bettnässen:
Es hilft Tee aus Zinnkraut oder aus Johanniskraut und Schafgarbe.
Dazu wöchentlich zwei bis drei Sitzbäder in Salzwasser.
|
|
Blasenleiden:
Ein Tee aus aufgebrühten Gänseblümchen mit Blättern und Blüten
half schon früher bei Blasenleiden. Allerdings sollte man nur
saubere, gesunde und ungedüngte Pflanzen verwenden.
|
|
Blutreinigungskur:
Einmal im Jahr, vier Wochen lang, zweimal täglich eine Tasse mit
Walnussblättertee trinen.
|
|
Blutstillendes Mittel:
1 TL Weinsteinpaste mit 1/2 Tasse Wasser mischen und 1/4 Tasse
Apfelessig dazugeben. Die Lösung vor Bebrauch immer gut schütteln
und mit einem Wattebausch auftragen.
|
|
Cellulitis:
Drei Esslöffel Efeublätter (Apotheke) in zwei Liter Wasser geben,
zwei Minuten kochen und abgeseihen. Kompressen darin baden und
diese täglich für etwa 20 Minuten auf die betroffenen Stellen
legen. Das Unterhautzellgewebe wird dadurch getrafft.
|
|
Darmträgheit:
Ein bis zwei Knoblauchzehen auspressen, mit lauwarmem Wasser
mischen und dieses auf nüchternen Magen trinken.
250 g Spinat waschen, ca. drei Minuten in kochendes Wasser tauche,
abtropfen lassen und zwei Esslöffel Sesamöl hinzufügen. Diesen
Spinat zweimal am Tag auf möglichst nüchternen Magen essen.
|
|
Eingewachsene Nägel:
Diese mit einem ölgetränkten Tuch umwickeln
und über Nacht einwirken lassen. Am nächsten Tag ist der Nagel
weich und man kann ihn bequem abschneiden.
|
|
Nasennebenhöhlen:
Auflegen einer aufgeschnittenen Zwiebel lindert Entzündungen, bei
Nasennebenhöhlenentzündung kann man eine halbe Zwiebel neben sich
legen. Früher wurde sie auch bei Diphterie verwendet.
Regelmäßige (tägliche) Nasenspülungen mit einer Kochsalzlösung
halten die Nase frei und wirken vorbeugend gegen Schnupfen und
Nebenhöhlenentzündungen.
|
|
Gallensteine:
Dagegen hat sich häufiger Genuss von Melonen oder auch schwarzem
Rettich bewährt.
|
|
Schmerzen durch
entzündete Gelenke
kann man durch Aufstreichen von kühlem topfen lindern.
Ein Wirsingkohlblatt auswalken bis der Saft austritt, dieses um
das Gelenk legen, mit Frischhaltefolie umwickeln und über Nacht
einwirken lassen. Der enthaltene Schwefel lindert die Schmerzen.
|
|
Gliederschmerzen:
Ingwertee wirkt schmerzstillend und krampflösend. 1 TL
Ingwerpulver in 1 Liter kochendes Wasser geben und über den Tag
verteilt trinken.
|
|
Hautjucken:
Körper mit Essigwasser waschen. Auf 1 Liter Wasser 3 Esslöffel
gewöhnlichen Essig nehmen.
Eichenrinde abkochen und damit die Hautstellen waschen.
|
|
Holzsplitter
lassen sich leichter entfernen, wenn man die betroffene Stelle
erst einweicht. Dies geht mit warmem Olivenöl oder in eine Flasche
heißes Wasser füllen und die Stelle auf die Flaschenöffnung legen.
Der Dampf weicht die Haut auf und der Spreißel kann leichter
entfernt werden.
|
|
Ein bekanntes Mittel
gegen Insektenstiche
sind Zwiebelscheiben. Bewährt hat sich die Zwiebel bei
Bienenstichen, hilfreich soll sie auch gegen Bremsen- und
Mückenstiche sein. Zwiebelscheiben kühlen und mildern so den
Juckreiz bzw. Schmerz, auch helfen sie, die Schwellung zu mindern.
Weitere Mittel sind Huflattich, Spitzwegerich und Teebaumöl. Die
Blätter der beiden erstgenannten Pflanzen werden in der Hand
zerrieben, beim Spitzwegerich wird dann der Saft der Planzen
aufgetragen, beim Huflattich werden die Blätter auf die
betreffende Stelle gelegt.
Kalte Umschläge mit Essigwasser oder mit essigsaurer Tonerde
sollen ebenfalls helfen, ebenso wie Zitrone oder Neem-Öl.
|
|
Kaugummi beugt
Karies vor, weil es
den Speichelfluss anregt, der gegen Kariesbakterien kämpft.
|
|
Krampfadern
kann man vorbeugen, indem man jede morgendliche Dusche mit einem
kalten Guß über die Beine beendet.
Kalten Topfen in Säckchen füllen und mehrmals täglich auf die
entzündeten Stellen der Krampfadern legen. Mit einem Tuch abdecken
und die Beine einige Zeit hochlegen.
|
|
Kreislauf:
Ein frischgepreßter Zwiebelsaft mit Honig belebt Kreislauf. |
|
Löwenzahn entgiftet und
entschlackt. Einen Esslöffel getrocknete Löwenzahnblätter und
-wurzeln mit einer Tasse kaltem Wasser ansetzen, aufkochen, eine
Minute kochen lassen, nach 15 Minuten abseihen und täglich zwei
Tassen davon trinken.
|
|
Bei
Magen- Darminfektionen braucht der
Körper viel Flüssigkeit und Salz. Man meide dagegen Milch und
andere Fett- und Eiweißträger.
Man trinkt Tee (Kamille, Fenchel, Pfefferminze) und ißt trockenes
Weißbrot oder weiße Brötchen. Besonders für Kinder ist bei
Durchfall auch die Kombination Cola und Salzstangen beliebt. Zum
Essen eignet sich bei Durchfall z.B. Nudelsuppe (ohne Ei) oder
Kartoffeln und Karotten in Salzwasser gekocht. Apfel oder
Heidelbeeren helfen gegen Durchfall.
|
|
Mandelentzündung:
Täglich öfters mit Salbeitee gurgeln. Diesen gibt es zu kaufen,
oder einfach Salbeiblätter mit heißem Wasser überbrühen, ziehen
lassen und abseihen. Hilft auch bei anderen Entzündungen im
Mundraum.
|
|
Migräne:
Ein kleines Stück Kampfer in Watte wickeln, ins Ohr stecken und
viel Baldrian oder Schafgarbe Tee trinken, mildert die Schmerzen.
|
|
Müdigkeit:
Ein Bohnenkraut-Fußbad regt an und nimmt die Müdigkeit.
Einen Eßlöffel getrocknete Pfefferminze mit 1/4 l kochender Milch
aufgießen. Fünf Minuten ziehen lassen und schluckweise trinken.
|
|
Nagelpilz:
Hilfreich ist es, wenn man über einen längeren Zeitraum ein Fußbad
mit Kernseife nimmt und die aufgeweichten Stellen, nach dem
Abtrocknen, mit einer Feile abraspelt.
|
|
Ohnmacht:
Den Betroffenen an starkem Essig riechen lassen und damit auch
Schläfen, Gesicht, Hände und Füße einreiben.
|
|
Pickel:
Wenn sie entzündet sind, sollte man diese öfters mit Arnikatinktur
betupfen, damit sie schneller abheilen. Eitrige und entzündete
Pickel sollte man niemals aufstechen.
Die betroffenen Stellen mehrmals täglich mit frischgepreßtem
Zitronensaft betupfen, hilft gegen unreine Haut.
Gesichtswasser: Mineralwasser mit Apfelessig (1:1) mischen und
damit morgens und abends das Gesicht reinigen.
|
|
Prostatabeschwerden:
Männer sollten jeden Tag eine Hand voll Kürbiskerne gut gekaut zu
sich nehmen. |
|
Scheidenentzündungen:
4-5 Tropfen des Teebaumöl in eine Tasse mit warmem Wasser geben.
Das Wasser langsam über den Genitalbereich laufen lassen. Dies
vermindert den Juckreiz und tötet Bakterien.
Zusätzlich sollte man viel Joghurt, Salat, Lauch und Zwiebeln
essen und Preiselbeersaft, Kefir oder Sauermilch trinken.
|
|
Schluckauf:
Einen Teelöffel Zucker so schnell wie möglich herunterschlucken.
Bei Bedarf wiederholen.
|
|
Gegen übermäßigen
Fußschweiß sollen
Fußbäder mit Tomatensaft (0,5 l auf 2 l Wasser) helfen. Auch
Fußbäder mit Kaiser-Natron können hilfreich sein. Mit diesem
Mittel kann auch der Geruch in den Schuhen neutralisiert werden.
|
|
Schlaftee:
Salbei- und Minzeblätter einige Minuten im heissen Wasser ziehen
lassen, Mohnblütenblätter hinzugeben und trinken.
|
|
Unterleibsschmerzen:
Reichlich grobkörniges Salz in einem Topf unter ständigem Rühren
erhitzen und in ein Leinensäckchen füllen. Dieses, so heiß wie
möglich, auf die schmerzende Stelle legen und abkühlen lassen. Bei
Bedarf wiederholen.
|
|
Bei Problemen mit den
Venen sollte man jeden Tag 200 g frische
Ananas essen.
|
|
Bei
Verstopfung hilft Einreiben des Bauches mit Öl (Rizinusöl), in
Uhrzeigerrichtung.
|
|
Völlegfühl:
Einen Teelöffel Natron, in einem Glas Wasser auflösen und trinken.
|
|
Bei
Wassersucht hilft reichlicher Genuss
von Spargel, Melonen, Zwiebelsaft und Kaffee (diesen allerdings in
Maßen).
|
|
Gegen
Zahnbelag hilft es
mit einer zerdrückten Erdbeere die Zähne zu putzen.
|
|
Wer nachts mit den
Zähnen knirscht,
sollte tagsüber öfters Kaugummi kauen, da das Kauen die
Kiefermuskeln entspannt.
|