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Natürliche Textilpflege leicht gemacht

 

Selbstreinigungskraft

 

Aufzählung

Wollsachen sind am pflegeleichtesten. Sie sparen viel zeit und Arbeit.
 

Aufzählung

Die Schuppenstruktur der Wollfaser stößt Staub und Schmutz regelrecht ab. Selbst nach längerem Tragen einfach an die feuchte Luft (Morgenluft, Nebel, Regen) oder ins Bad gehängt und am nächsten Tag ist wieder alles frisch und geruchsneutral.
 

Aufzählung

Seide regeneriert sich nach dem Tragen am Besten bei einem Frischluftbad. Auch leichter Gerüche und Knitter lassen sich so entfernen.
 

Aufzählung

Baumwolle, Leinen und Hanf werden häufiger gewaschen.

 

 

Fleckenbehandlung

 

Aufzählung

Kleinere Flecken lassen sich separat behandeln, ohne dass es notwendig wird, das ganze Kleidungsstück zu waschen.

 

 

Waschmittel

 

Aufzählung

Waschmittel ohne optische Aufheller und Bleichmittel schützen Haut, Umwelt und erhalten das Material und den Farbton
 

Aufzählung

Entschieden Sie sich bei Wolle und Seide für Voll- oder Colorwaschmittel, kann es zu bösen Überraschungen kommen: Löcher im Material!

 

 

Handwäsche

 

Aufzählung

Lässt sich der Temperaturregler Ihrer Waschmaschine auf „kalt“ (max. 20° C) stellen?
 

Aufzählung

Im kalten Wollwaschgang wird Wolle und Seide so schonend behandelt, dass sie nicht verfilzt bzw. bricht. Haben Sie gewusst, dass diese Textilien bei reduzierter Umdrehungszahl sogar in die Wäscheschleuder dürfen? Danach ziehen Sie die Textilien noch leicht in Form und legen alles zum Trocknen aus.
 

Aufzählung

Bügel-BH’s können in einem gut verschließbaren Waschsack auch in der Maschine gewaschen werden.
 

Aufzählung

Haben Sie sehr feine Wolle wie Alpaka oder Mohair? Oder lässt sich Ihre Maschine so nicht einstellen? Dann waschen Sie schnell mit der Hand. Kaltes Wasser in eine Waschschüssel und ohne Einweichen geht’s los. Sie gehen sanft mit dem Material um und spülen anschließend – wieder mit kaltem Wasser. In ein Handtuch gewickelt leicht auswringen, dann in Form ziehen und zum Trocknen legen.

 

 

Waschen

 

Aufzählung

Bauwolle, Leinen und Hanf werden in der Waschmaschine gewaschen. Je nach der Angabe auf dem Pflegeetikett wählen Sie die Temperatur. Drehen Sie farbige Textilien auf links, so lassen sich helle Streifen verhindern. Im Allgemeinen genügt es – auch unter hygienischen Gesichtspunkten – Oberbekleidung bei 30°C bzw. Baumwoll-Unterwäsche bei 60°C zu waschen. Nehmen Sie die Wäsche schnell aus der Trommel, sie knittert dann nicht so sehr und lässt sich leichter bügeln.

 

 

Trocknen

 

Aufzählung

Trocknung auf der Leine und an der frischen Luft – das ist das Beste für Ihre Wäsche. Haben Sie gewusst, dass Frottierwaren, Bettwäsche, grobgestrickte Maschenware und Socken aus Baumwolle auch in den elektrischen Wäschetrockner können?

Aufzählung

Auf der Wäscheleine hängt sich locker gestrickte Maschenware aus, wir empfehlen daher, sie liegend zu trocknen.

 

 

Bügeln

 

Aufzählung

Knitterfalten lassen sich schnell ausbügeln, wenn das Material noch feucht ist.
 

Aufzählung

Um sichtbar glänzende Stellen zu vermeiden, bügeln Sie von links.

 

 

Aufbewahrung

 

Aufzählung

Bei feuchter Lagerung entstehen bei Leinen sehr schnell Stockflecken.
 

Aufzählung

Seide kann an Legerfalten brechen, daher bewahren Sie sie am Besten hängend oder gerollt auf.

 

 

Mottenschutz

 

Aufzählung

Besonderen Appetit entwickeln Motten auf Wolle und Seide, wenn die Textilien – wie bei hess natur – ohne chemische Mottenschutzausrüstung sind.
 

Aufzählung

Das Weibchen der Kleidermotte legt bis zu 200 Eier ab. Die nachfolgenden Generationen können innerhalb eines Jahres bis zu 50 kg Wolle fressen. Manchmal wird der Schaden erst nach der Reinigung sichtbar, da beim Pflegeprozess das morsche Gewebe zerfällt.
 

 

Damit es nicht so weit kommt:

Aufzählung

Textilien, die über einen längeren Zeitraum nicht benutzt werden, vor der Aufbewahrung waschen oder reinigen.
 

Aufzählung

Zum „Einmotten „ in Papier oder Beutel verpacken.
 

Aufzählung

Kleiderschränke nur trocken reinigen, am besten mit dem Staubsauger, um auch die Motteneier aus den Ritzen zu entfernen.
 

Aufzählung

Auf Schrankpapier verzichten. Motten verkriechen sich gerne darunter.
 

Aufzählung

Der Geruch von Neem-Lavendel-Kissen, Arvenöl oder Red-Cedar-Holz (gelegentlich mit Sandpapier aufrauen) vertreibt die Motten.

 

Pflegetipps von www.hess-natur.at

 

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