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Oase Naturgarten

 

Knackiger Salat aus dem eigenen Beet, frische Marillen direkt vom Baum, morgendliches Vogelgezwitscher am Schlafzimmerfenster ... Ein Garten wie im Traum? Nein, einfach Naturgärten.

 

Der Garten unserer Träume hat viel mit unserer biographischen Herkunft zu tun und mit der den Menschen ureigenen Sehnsucht nach der Auseinandersetzung mit der Natur. Egal, ob Sie von Gartenzwergen, Schneewittchen und Plastikbambi inmitten grüner Pflänzchen träumen, ob Ihnen moderne Gartenarchitektur mit unkonventionellen Materialien und Wildstauden gefällt oder ob Sie einen traditionellen Bauerngarten haben möchten: Ein Garten kann in jedem Stil ein Naturgarten sein.


 

1) Der Naturgarten beginnt im Kopf
 

Lehnen Sie sich zurück und träumen Sie von Ihrer Grünoase! Wie könnte Ihr Traumgarten in zehn Jahren aussehen, riechen, klingen? Wie verbringen Sie Ihre Zeit im Garten? Welche Gestaltungs- und Naturelemente sind Ihnen wichtig?


 

2) Planen und beraten lassen
 

Kopieren Sie den Grundriss von Haus und Garten mehrmals und skizzieren Sie unter Beachtung von Himmelsrichtungen und Lichteinfall einfach drauf los: verschiedene Zonen wie Sitzplatz, Spielbereich, Naschecke, Gemüsegarten, Kräuterbereich, Schattenplatz, Duft- und Blütenbeet, Wasserzone, Wegführung, usw. Anhand mehrerer Varianten lassen sich Vor- und Nachteile mit FreundInnen besprechen und abwägen. Nehmen Sie auch Hilfestellung durch FachberaterInnen in Anspruch. Eine gründliche Planung erspart viel Geld, Schweiß und Arbeit bei etwaigen Änderung nach unüberlegten Gestaltungen.

 

 

3) Erde bewegen, Boden vorbereiten
 

Kleine Gärten und Hanglagen kann man gut mit Terrassen oder Hügeln gliedern. Wurden bei den Grabarbeiten die verschiedenen Bodenschichten vermischt, am besten frische Erde aufbringen. Das Wachstum der Pflanzen ist sonst sehr eingeschränkt und die Wartezeit auf ein üppiges Grün verlängert sich. Karge Böden kann man mit Gründüngung aufwerten, fette Substrate durch das Beimischen von Sand abmagern. Blumenwiesen werden übrigens auf kargen, mageren Böden am schönsten.


 

4) Die richtigen Pflanzen aussuchen

Lassen Sie sich beraten, welche Pflanzen auf Ihrem Boden und in Ihrem Klima wachsen, das erspart später eine Menge an Ärger und Schädlingen. Zumindest 75% der Gehölze sollten heimisch sein, dafür wird Sie die Tierwelt mit zahlreichen Besuchen belohnen. Blumen und Gehölze mit verschiedenen Blühzeiten und –farben, auch mit unterschiedlichen Blattformen und Herbstfärbungen, bringen Abwechslung in das Gartenjahr. Bäume brauchen viele Jahre, bis sie stattlich und groß werden. Schnellwüchsige Pflanzen wie einjährige Sommerblumen, Kletterpflanzen, Stauden, usw. bringen kurzfristig Fülle in den Garten. Gärten sind einer ständigen Dynamik und Entwicklung unterworfen. Ein spannender Prozess, den man zulassen oder auch manchmal korrigieren und lenken kann.


 

5) Zurücklehnen und Genießen

aus: www.lebensart.at

Magazin für eine nachhaltige Lebenskultur

 

 

 

 

 

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