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Gehen tut gut !

 

Die meiste Zeit des Tages sitzen wir, stehen wir und liegen wir: im großen und ganzen. Bewegung findet eher weniger statt. Dabei wäre etwa das Gehen ein einfaches und probates Mittel, um den Mangel an körperlicher Betätigung auszugleichen.

 

Natürliche Fortbewegung
Das Gehen ist die ursprünglichste und natürlichste Art der Fortbewegung. Weite Strecken zu Fuß zurückzulegen, gehörte über Jahrtausende hinweg zum Alltag des Menschen. Es ist eine schlicht eine alte Kulturtechnik. Mittlerweile ist das Zu-Fuß-Gehen unmodern geworden. Zu Unrecht. Denn es ist die einfachste aller Fortbewegungen. Wer geht, muss sich nicht groß anstrengen. Es passiert so leicht wie das Atmen. Wer gehen will, kann einfach loslegen. Ein paar Schritte zu Fuß lassen sich im Alltag immer einbauen.

 

Wohltat für den Körper
Unserem Körper tun wir damit einen großen Gefallen. Schließlich ist er ein kleines Wunderwerk an Muskeln, Sehnen und Knochen und auf nichts besser eingerichtet, als in Bewegung zu sein. Gehen kann man im Prinzip immer: jung oder alt, alleine oder in Gesellschaft, zu jeder Zeit und an jedem Ort. Man braucht dafür keine teure Sportbekleidung oder -ausstattung, keinen festen Trainingsplatz und muss auch keine Gebühren oder Eintrittsgelder zahlen.

 

Stressabbau
Gehen trainiert unseren Organismus, zum Beispiel nehmen wir bei zügigem Gehen bis zu zehn Mal mehr Sauerstoff auf als im Ruhezustand. Aber Gehen trägt auch dazu bei, angestauten Stress abzubauen. In Stresssituationen arbeitet der Körper auf Hochtouren. Die Muskeln werden angespannt, Durchblutung und Sauerstoffversorgung gesteigert, Hormone wie z. B. Adrenalin oder Cortisol vermehrt ausgeschüttet. Der Körper stellt sich so darauf ein, die Herausforderung zu bewältigen.

 

Körperlicher Ausgleich
Diese Alarmreaktion des Körpers war einst überlebensnotwendig, um in gefährlichen Situationen – etwa bei Angriffen – bestehen zu können. Heute erleben wir zwar noch Stresssituationen, müssen aber kaum noch um unser Leben laufen. Das heißt: Die bereitgestellte Energie wird nicht mehr automatisch verbraucht. Wer körperlich aktiv ist, sorgt für einen Ausgleich.

 

aus: www.buongiorno.at

 

 

 

 

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